Teraka ho faty

306 teraka mba ho fatyDer christliche Glaube verkündet die Botschaft, dass der Sohn Gottes zu gegebener Zeit an vorbestimmtem Ort Fleisch wurde und unter uns Menschen lebte. Jesus war dabei von so bemerkenswerter Persönlichkeit, dass einige gar sein Mensch-Sein an sich anzweifelten. Die Bibel betont aber immer wieder, dass er Gott im Fleisch – von einer Frau geboren – tatsächlich Mensch war, uns also, von unserer Sündhaftigkeit abgesehen, in jeder Hinsicht glich (Johannes 1,14; Galater 4,4; Philipper 2,7; Hebräer 2,17). Er war tatsächlich Mensch. Die Fleischwerdung Jesu Christi wird üblicherweise mit dem Weihnachtsfest gefeiert, selbst wenn sie eigentlich mit Marias Schwangerschaft begann, nach traditionellem Kalender also am 25. März, dem Fest Mariä Verkündigung (ehedem auch Fest der Inkarnation bzw. Menschwerdung Gottes genannt).

Kristy Ilay nohomboana

So wichtig die Empfängnis und Geburt Jesu unserem Glauben nach auch sein mögen, stehen sie dennoch nicht an allererster Stelle der Glaubensbotschaft, die wir in die Welt tragen. Als Paulus in Korinth predigte, verkündete er eine weitaus provozierendere Botschaft: die des gekreuzigten Christus (1. Korinther 1,23).

Ny tontolo Grika-Romana dia nahalala tantara maro momba an'Andriamanitra izay nateraka, saingy mbola tsy nisy nahare momba ny nohomboana tamin'ny hazo fijaliana iray. Mahatsiravina izany - toy ny fanomezana famonjena ny olona raha tsy mino afa-tsy mpanao heloka bevava fotsiny izy ireo. Ahoana anefa no ahafahana navotan'ny jiolahy?

Genau das war jedoch der entscheidende Punkt – der Sohn Gottes erlitt wie ein Krimineller den schmählichen Tod am Kreuz und erlangte erst dann durch die Auferstehung die Herrlichkeit wieder. Petrus erklärte gegenüber dem Hohen Rat: «Der Gott unsrer Väter hat Jesus auferweckt ... Den hat Gott durch seine rechte Hand erhöht zum Fürsten und Heiland, um Israel Busse und Vergebung der Sünden zu geben» (Apostelgeschichte 5,30-31). Jesus ist von den Toten auferstanden und erhöht worden, damit unsere Sünden getilgt werden.

Petrus versäumte jedoch nicht, auch auf den peinlichen Teil der Geschichte einzugehen: «... den ihr an das Holz gehängt und getötet habt.» Der Begriff «Holz» hat die jüdischen Glaubensführer zweifellos an die Worte in 5Mo 21,23 erinnert: «... ein Aufgehängter ist verflucht bei Gott.»

Auweia! Warum musste Petrus dies zur Sprache bringen? Er versuchte nicht, die gesellschaftspolitische Klippe zu umschiffen, sondern bezog diesen Aspekt vielmehr bewusst ein. Seine Botschaft lautete nicht allein, dass Jesus starb, sondern noch dazu auf diese entehrende Weise. Dies war nicht nur Teil der Botschaft, es war sogar ihre zentrale Aussage. Als Paulus in Korinth predigte, wollte er als zentrales Anliegen seiner Verkündigung nicht allein den Tod Christi als solchen verstanden wissen, sondern seinen Tod am Kreuz (1. Korinther 1,23).

In Galatien bediente er sich ganz offensichtlich einer besonders anschaulichen Aus¬drucks¬weise: «... denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war als der Gekreuzigte» (Galater 3,1). Warum musste Paulus mit soviel Nachdruck einen so schrecklichen Tod herausstellen, den die Heilige Schrift als sicheres Zeichen von Gottes Verfluchung ansah?

Tena nilaina ve izany?

Fa maninona no tsy maintsy niaritra fahafatesana mahatsiravina toy izany i Jesosy? Azo inoana fa efa nandinika an-tsipiriany momba io fanontaniana io i Paoly nandritra ny fotoana ela. Izy dia nahita ilay nitsangana tamin'ny maty ary fantany fa Andriamanitra no naniraka ny olona tao amin'io lehilahy io. Nefa nahoana Andriamanitra no tokony hamela an'io voahosotra io ho faty amin'ny fahafatesana izay heverin'ny Soratra Masina ho ozona? (Koa ny silamo dia tsy mino fa nohomboana i Jesosy. Teo imason'izy ireo dia mpaminany, ary tsy ho navelan'Andriamanitra hitranga aminy izany fahaiza-manao izany. Izy ireo dia mihevitra fa nisy olona nohomboana tamin'ny hazo fijaliana fa tsy Jesosy Service.)

Und in der Tat betete auch Jesus im Garten Gethsemane, es möge für ihn einen anderen Weg geben, aber den gab es nicht. Herodes und Pilatus taten lediglich, was Gott «vorherbestimmt hatte, dass es geschehen sollte» – dass er nämlich auf diese, mit einem Fluch belegte Weise zu Tode kommen sollte (Apostelgeschichte 4,28; Zürcher Bibel).

Warum? Weil Jesus für uns – für unsere Sünden – starb und auf uns aufgrund unserer Sündhaftigkeit ein Fluch lastet. Selbst unsere kleinen Verfehlungen kommen in ihrer Verwerflichkeit vor Gott einer Kreuzigung gleich. Die ganze Menschheit unterliegt einem Fluch, da sie sich der Sünde schuldig macht. Die gute Botschaft aber, das Evangelium, verheisst: «Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns» (Galater 3,13). Jesus wurde für jeden von uns gekreuzigt. Er nahm die Schmerzen und die Schande auf sich, die eigentlich wir zu tragen verdient haben.

Analogies hafa

Dies ist jedoch nicht die einzige Analogie, die die Bibel uns aufzeigt, und Paulus geht auf diese bestimmte Sichtweise lediglich in einem seiner Briefe ein. Häufiger heisst es bei ihm einfach, Jesus sei «für uns gestorben». Auf den ersten Blick nimmt sich die hier gewählte Wendung lediglich wie ein schlichter Tausch aus: Wir verdienten den Tod, Jesus erbot sich, freiwillig für uns zu sterben, und somit bleibt uns dies erspart.

Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Zum einen sterben wir Menschen ja noch immer. Und aus einem anderen Blickwinkel betrachtet sterben wir mit Christus (Römer 6,3-5). Nach dieser Analogie war Jesu Tod sowohl stellvertretend für uns (er starb an unserer statt) als auch partizipatorisch (d.h. wir haben an seinem Tod Anteil, indem wir mit ihm sterben); womit ziemlich klar ist, worauf es ankommt: Wir sind durch die Kreuzigung Jesu erlöst, können also einzig und allein durch das Kreuz Christi errettet werden.

Eine weitere, von Jesus selbst gewählte Analogie, zieht als Vergleich Lösegeld heran: «... der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele" (Markus 10,45). So als seien wir von einem Feind gefangengehalten worden und Jesu Tod sichere uns die Freiheit.

Manao fampitahana mitovy amin'izany i Paoly amin'ny filazana fa vidiana malalaka isika. Ity teny ity dia mety mampahatsiahy ny mpamaky sasany ny tsenan'ny andevo, ny sasany angamba ny Israelita nandao an'i Ejipta. Azo nividy tsy andevozana ny andevo, ary toy izany koa ny zanak'Israely dia nividy ny Israelita avy tany Ejipta. Nalefan'ilay Raintsika any an-danitra antsika tamin'ny fandefasana ny zanany lahy. Nandray ny sazin'ny fahotantsika Izy.

In Kolosser 2,15 wird ein anderes Bild zum Vergleich herangezogen: «... er hat die Gewalten und die Mächte völlig entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt. In ihm [im Kreuz] hat er den Triumph über sie gehalten» (Elberfelder Bibel). Das hier gezeichnete Bild stellt eine Siegesparade dar: Der siegreiche militärische Führer bringt die entwaffneten, gedemütigten Gefangenen in Ketten in die Stadt. Diese Textstelle im Kolosserbrief macht deutlich, dass Jesus Christus durch seine Kreuzigung die Macht all seiner Feinde gebrochen und für uns den Sieg davongetragen hat.

Ny Baiboly dia manome antsika ny hafatry ny famonjena amin'ny sary fa tsy amin'ny endrika finoana tsy miova ary tsy miova. Ohatra, ny fahafatesan'i Jesosy ho sorona dia tsy amin'ny iray amin'ireo sary marobe ampiasain'ny Soratra Masina fotsiny mba hanazavana ny foto-dehibe. Tahaka ny mamaritra ny ota amin'ny fomba maro samihafa, ny asan'i Jesosy hanavotra ny fahotantsika dia azo aseho amin'ny fomba hafa. Raha raisintsika ho fanitsakitsahana ny lalàna ny ota dia hitantsika fa eo amin'ny hazo fijaliana no fihetsika fa tsy fanasaziana. Raha hitantsika fa fanitsakitsahana ny fahamasinan'Andriamanitra izany, hitantsika ao amin'i Jesosy ny sorompanavotana natao ho azy. Raha manimba antsika izany, ny ran'i Jesosy dia mandro antsika ao. Raha mahita ny tenantsika ho resy isika, dia Jesosy no Mpanavotra antsika, mpanafaka maharesy. Rehefa mamboly fankahalana izy ireo dia mitondra fampihavanana i Jesosy. Raha hitantsika izany fa mariky ny tsy fahalalana na hadalana, dia i Jesoa no manome fahazavana sy fahendrena ho antsika. Ireo sary rehetra ireo dia fanampiana antsika.

Azo esorina ve ny fahatezeran'Andriamanitra?

Gottlosigkeit ruft Gottes Zorn hervor, und es wird ein «Tag des Zorns» sein, an dem er die Welt richtet (Römer 1,18; 2,5). Diejenigen, die «der Wahrheit nicht gehorchen», werden bestraft werden (Vers 8). Gott liebt die Menschen und sähe es lieber, wenn sie sich änderten, aber er bestraft sie, wenn sie sich ihm hartnäckig widersetzen. Wer sich der Wahrheit von Gottes Liebe und Gnade verschliesst, wird seine Strafe erhalten.

Anders als ein zürnender Mensch, der erst besänftigt werden muss, bevor er sich wieder beruhigen kann, liebt er uns und sorgte dafür, dass uns unsere Sünden vergeben werden konnten. Sie wurden also nicht einfach ausgelöscht, sondern mit echten Konsequenzen Jesus übertragen. «Er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht» (2. Korinther 5,21; Zürcher Bibel). Jesus wurde für uns zum Fluch, er wurde für uns zur Sünde. So wie unsere Sünden auf ihn übertragen wurden, ging seine Gerechtigkeit auf uns über, «damit wir in ihm die Gerechtigkeit Gottes würden» (selber Vers). Von Gott ist uns Gerechtigkeit gegeben.

Ny fanambarana ny fahamarinan'Andriamanitra

Das Evangelium offenbart die Gerechtigkeit Gottes – dass er nämlich Gerechtigkeit walten lässt, uns zu vergeben anstatt uns zu verurteilen (Römer 1,17). Dabei ignoriert er unsere Sünden nicht, sondern nimmt sich ihrer mit der Kreuzigung Jesu Christi an. Das Kreuz ist Zeichen sowohl der Gerechtigkeit Gottes (Römer 3,25-26) als auch seiner Liebe (5,8). Es steht für Gerechtigkeit, weil es die Bestrafung der Sünde durch den Tod angemessen widerspiegelt, gleichzeitig aber auch für die Liebe, weil der Vergebende den Schmerz bereitwillig auf sich nimmt.

Jesus zahlte den Preis für unsere Sünden – den persönlichen Preis in Gestalt von Schmerz und Schmach. Er erlangte Versöhnung (die Wiederherstellung einer persönlichen Gemeinschaft) durch das Kreuz (Kolosser 1,20). Selbst als wir noch Feinde waren, starb er für uns (Römer 5,8).
Ny fahamarinana dia mihoatra noho ny fanarahana lalàna. Ilay Samaritana mamindra fo dia tsy nankatò lalàna izay nitaky azy hanampy ny naratra, fa nanao ny tsara izy tamin'ny fanampiana.

Wenn es in unserer Macht steht, einen Ertrinkenden zu retten, sollten wir nicht zögern, es zu tun. Und so stand es in der Macht Gottes, eine der Sünde verfallene Welt zu retten, und er tat es, indem er Jesus Christus sandte. «... er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt» (1Johannes 2,2). Er starb für uns alle, und er tat es, selbst «als wir noch Sünder waren».

Finoana

Gottes Gnadenerweis uns gegenüber ist Zeichen seiner Gerechtigkeit. Er handelt gerecht, indem er uns Gerechtigkeit zuspricht, obwohl wir Sünder sind. Warum? Weil er Christus zu unserer Gerechtigkeit machte (1. Korinther 1,30). Da wir mit Christus vereint sind, gehen unsere Sünden auf ihn über, und wir erlangen seine Gerechtigkeit. Unsere Gerechtigkeit haben wir also nicht aus uns heraus, sondern sie kommt von Gott und wird uns durch unseren Glauben zuteil (Philipper 3,9).

«Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus» (Römer 3,22-26).

Jesu Sühneopfer galt allen, aber nur denjenigen, die an ihn glauben, werden die damit verbundenen Segnungen zuteil. Nur wer die Wahrheit annimmt, kann die Gnade erfahren. Damit erkennen wir seinen Tod als den unseren an (als den von ihm an unserer statt erlittenen Tod, an dem wir teilhaben); und wie seine Strafe, so erkennen wir auch seinen Sieg und seine Auferstehung als die unsrigen an. So ist Gott sich selbst treu – ist barmherzig und gerecht. Über die Sünde wird ebenso wenig hinweggesehen wie über die Sünder selbst. Gottes Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht (Jakobus 2,13).

Durch das Kreuz hat Christus die ganze Welt ausgesöhnt (2. Korinther 5,19). Ja, durch das Kreuz wird das ganze Universum mit Gott versöhnt (Kolosser 1,20). Der ganzen Schöpfung wird Erlösung zuteil aufgrund dessen, was Jesus getan hat! Das übersteigt nun wirklich alles, was wir mit dem Begriff Erlösung verbinden, nicht wahr?

Teraka ho faty

Das Entscheidende ist, dass wir durch den Tod Jesu Christi erlöst sind. Ja, aus eben diesem Grund wurde er Fleisch. Um uns zur Herrlichkeit zu führen, gefiel es Gott, Jesus leiden und sterben zu lassen (Hebräer 2,10). Weil er uns erlösen wollte, wurde er wie wir; denn nur dadurch, dass er für uns starb, konnte er uns erretten.

«Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermassen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten» (2,14-15). Durch Gottes Gnade erlitt Jesus den Tod für jeden von uns (2,9). «...Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte...» (1Petrus 3,18).

Die Bibel gibt uns auf vielfältige Weise Gelegenheit, darüber nachzudenken, was Jesus für uns am Kreuz tat. Dabei verstehen wir sicher nicht in allen Einzelheiten, wie alles «miteinander zusammenhängt», aber wir akzeptieren, dass es so ist. Weil er starb, können wir das ewige Leben mit Gott in Freuden teilen.

Farany, tiako ny maka endrika hafa amin'ny hazo fijaliana - ny an'ny modely:
«Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden. Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben» (1Johannes 4,9-11).

nataon'i Joseph Tkach


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