Ny toeram-pitrandrahana nataon'i Solomona Mpanjaka (<abbr> fiz. 20)

Eine ältere Witwe geht in ihren lokalen Supermarkt. Das ist nichts Besonderes, weil sie dort oft einkauft, trotzdem wird dieser Tag nicht wie jeder andere werden. Als sie ihren Einkaufswagen durch die Gänge schiebt, kommt ein gut gekleideter Herr zu ihr, reicht ihr die Hand und sagt: »Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gewonnen. Sie sind unser tausendster Kunde und deshalb haben sie eintausend Euro gewonnen!» Die kleine ältere Dame ist ausser sich vor Freude. »Ja» sagt er: »und wenn Sie ihren Gewinn erhöhen wollen, müssen Sie mir nur 1400 Euro geben – für die Bearbeitungsgebühren – und ihr Gewinn wird sich auf 100.000 Euro erhöhen.» Was für ein Geschenk! Die 70 Jahre alte Grossmutter will diese wunderbare Chance nicht verpassen und sagt: »Ich habe nicht so viel Geld dabei, aber ich kann schnell nach Hause gehen und es holen». »Aber das ist sehr viel Geld. Würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn ich Sie bis zu ihrer Wohnung begleite, um sicher zu gehen, dass Ihnen nichts passiert?» fragt der Herr.

Sie überlegt einen Moment, stimmt dann aber zu – schliesslich ist sie Christin und Gott würde nichts Schlimmes geschehen lassen. Der Mann ist ja ausserdem sehr respektvoll und wohlerzogen, was sie mochte. Sie gehen zurück zu ihrer Wohnung, doch es stellt sich heraus, dass sie nicht genug Geld zu Hause hat. »Warum gehen wir nicht zu Ihrer Bank und heben das Geld ab?», bietet er ihr an. »Mein Auto steht gleich um die Ecke, es wird nicht lange dauern.» Sie stimmt zu. Bei der Bank hebt Sie das Geld ab und gibt es dem Herrn. »Herzlichen Glückwunsch! Geben Sie mir einen Moment. Ich gehe kurz und hole Ihren Scheck vom Auto.» Den Rest der Geschichte muss ich Ihnen sicher nicht erzählen.

Es ist eine wahre Geschichte – die ältere Dame ist meine Mutter. Da schüttelt man verwundert den Kopf. Wie konnte sie nur so leichtgläubig sein? Jedes Maleachi wenn ich diese Geschichte erzähle, gibt es jemand, der eine ähnliche Erfahrung ebenfalls bereits gemacht hat.

Endrika sy habe rehetra

Ny ankamaroantsika dia efa nahazo mailaka, hafatra an-telefaona na antso an-telefaona miarahaba anay noho ny fandresena. Ny hany azontsika atao mba hahazoana ny tombony dia ny fizarana ny mombamomba ny carte de crédit. Ny fiezahana manambaka toy izany dia tonga amin'ny endriny rehetra, loko ary habe. Raha manoratra ireo teny ireo aho, ny dokambarotra amin'ny fahitalavitra iray dia manolotra fahana fahagagana izay mampanantena havokavoka amin'ny andro vitsivitsy. Ny pasitera iray dia mandrisika ny fiangonany hihinana ahitra ka manakaiky an'Andriamanitra sy vondron'olona kristiana dia miomana amin'ny fiverenan'i Kristy.

Dann gibt es noch Kettenmails: »Wenn Sie diese E-Mail innerhalb der nächsten fünf Minuten an fünf Personen weiterleiten, wird ihr Leben sofort auf fünf Arten bereichert.” oder »Wenn Sie diese E-Mail nicht sofort an zehn Leute weiterleiten, haben Sie zehn Jahre lang Pech.»

Warum werden Menschen zum Opfer solcher Gaunereien? Wie können wir urteilsfähiger werden? Salomon hilft uns dabei in Sprüche 14,15: »Ein Unverständiger glaubt noch alles; aber ein Kluger gibt Acht auf seinen Gang.» Unverständig zu sein, hat damit zu tun, wie wir an eine bestimmte Situation und das Leben generell herantreten.

Wir können zu sehr vertrauen. Wir können uns vom Auftreten von Menschen beeindrucken lassen. Wir können sehr ehrlich sein und darauf vertrauen, dass andere auch ehrlich zu uns sind. Eine Übersetzung der Bibelstelle schreibt es folgendermassen: »Seien Sie nicht dumm und glauben Sie alles, was sie hören, seien Sie klug und wissen Sie, wohin Sie gehen”. Dann gibt es da auch noch die Christen, die glauben, wenn sie nur ausreichend Vertrauen in Gott haben, werde alles zu ihrem Besten sein. Glaube ist gut, aber ein Glaube an die falsche Person kann ein Desaster sein.

Vao haingana aho dia nahita afisy iray tany ivelan'ny fiangonana nilaza hoe:
»Jesus kam um unsere Sünden wegzunehmen, nicht unseren Verstand.» Weise Menschen denken. Jesus selbst sagte, »und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften» (Marka 12,30).

Makà fotoana

Es gibt noch andere Faktoren, die berücksichtigt werden müssen: Eine übermässige Sicherheit in die Fähigkeit, Dinge zu verstehen, über sie zu urteilen und natürlich spielt auch Gier eine grosse Rolle. Manchmal treffen leicht gläubige Menschen vorschnelle Entscheidungen und denken nicht über die Konsequenzen nach. »Nächste Woche ist es zu spät. Dann wird jemand anderes es haben, obwohl ich es so gerne haben wollte. »Das Planen eines Emsigen bringt Überfluss; wer aber allzu rasch handelt, dem wird’s mangeln» ((Ohabolana 21,5).

Firy ny fanambadiana sarotra atomboka amin'ny mpiara-miasa iray izay mandrisika ny olon-kafa hanambady haingana noho ny tadiaviny? Tsotra ny tsy azo atao momba ny vahaolana nataon'i Solomona: makà fotoana hijery azy ary mieritrereta mialoha alohan'ny hanapahany hevitra:

  • Mieritrereta zavatra alohan'ny hanombohanao. Betsaka ny olona matoky ny hevitra manorina lojika toy ny hevitra tsy misaina.
  • Mametraha fanontaniana. Mametraha fanontaniana apetraka eto ambanin'ny tany ary ampio izy hahatakatra.
  • Hilfe suchen. »Wo nicht weiser Rat ist, da geht das Volk unter; wo aber viele Ratgeber sind, findet sich Hilfe» ((Ohabolana 11,14).

Ny fanapahan-kevitra lehibe dia tsy mora mihitsy. Misy lafiny lalina lalindalina foana ao ambanin'ny habe mila jerena sy jerena. Mila olona hafa izay manohana anay amin'ny traikefany, fahaizany ary fanampiana azo ampiharina isika.

by Gordon Green


PDFNy toeram-pitrandrahana nataon'i Solomona Mpanjaka (Fizarana 20)