Fitsangatsanganana: sakafo tsy hadino

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Viele Menschen die reisen, erinnern sich normalerweise an berühmte Sehenswürdigkeiten als Höhepunkte ihrer Reise. Sie machen Fotos, basteln Fotoalben oder lassen sich diese herstellen. Sie erzählen ihren Freunden und Verwandten Geschichten von dem, was sie gesehen und erlebt haben. Mein Sohn ist anders. Die Höhepunkte der Reisen sind für ihn die Mahlzeiten. Er kann jeden Gang jedes Abendessens genau beschreiben. Er geniesst wirklich jedes feine Essen.

Sie können sich wahrscheinlich an einige Ihrer unvergesslicheren Mahlzeiten erinnern. Sie denken an ein besonders zartes, saftiges Steak oder einen fangfrisch zubereiteten Fisch. Es könnte ein fernöstliches Gericht gewesen sein, angereichert mit exotischen Zutaten und gewürzt mit fremdländischen Aromen. Vielleicht ist Ihr unvergesslichstes Essen aufgrund seiner Einfachheit, die hausgemachte Suppe und das knusperige Brot, das Sie einmal in einem schottischen Pub genossen haben.

Können Sie sich erinnern, wie Sie sich nach diesem wunderbaren Essen gefühlt haben - das Gefühl, satt, zufrieden und dankbar zu sein? Halten Sie diesen Gedanken fest, während Sie den folgenden Vers aus den Psalmen lesen: «Ja, so will ich dich preisen mein Leben lang, im Gebet will ich meine Hände zu dir erheben und deinen Namen rühmen. Deine Nähe sättigt den Hunger meiner Seele wie ein Festmahl, mit meinem Mund will ich dich loben, ja, über meine Lippen kommt grosser Jubel» (Salamo 63,5 Fandikana ny Genève vaovao).
David war in der Wüste, als er das schrieb, und ich bin mir sicher, er hätte ein Festmahl mit echtem Essen geliebt. Aber anscheinend dachte er nicht an Essen, sondern an etwas anderes, an jemanden - Gott. Für ihn war die Gegenwart und die Liebe Gottes genauso erfüllend, wie ein üppiges Bankett.
Charles Spurgeon schrieb «In der Schatzkammer Davids»: «In der Liebe Gottes liegt ein Reichtum, eine Pracht, eine Fülle seelenfüllender Freude, vergleichbar mit der reichsten Nahrung, mit welcher der Körper genährt werden kann.»

Als ich darüber nachdachte, warum David die Analogie einer Mahlzeit verwendete, um sich vorzustellen, wie die Zufriedenheit Gottes sich anfühlen lässt, wurde mir klar, dass das Essen das ist, was jeder auf der Erde braucht und sich darauf beziehen kann. Wenn man Kleidung hat, aber hungrig ist, ist man nicht zufrieden. Wenn man ein Zuhause, Autos, Geld, Freunde hat - alles, was man sich wünschen kann -, aber hungrig ist, bedeutet das alles nichts. Mit Ausnahme derer, die kein Essen haben, kennen die meisten Menschen das zufriedene Gefühl, eine gute Mahlzeit zu sich zu nehmen.

Das Essen spielt eine zentrale Rolle bei allen Feierlichkeiten des Lebens - Geburten, Geburtstagsfeiern, Schulabschlüssen, Hochzeiten und alles andere, was wir zum Feiern finden können. Wir essen sogar nach Abdankungen. Anlass für das erste Wunder Jesu war ein mehrtägiges Hochzeitsfest. Als der verlorene Sohn nach Hause zurückkehrte, bestellte sein Vater ein fürstliches Essen. In Offenbarung 19,9 heisst es: «Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind».

Gott möchte, dass wir an ihn denken, wenn wir «das feinste Essen» genossen haben. Unser Magen bleibt nur kurze Zeit voll und dann haben wir wieder Hunger. Aber wenn wir uns mit Gott und seiner Güte füllen, werden unsere Seelen für immer zufrieden sein. Schlemmen Sie an seinem Wort, speisen Sie an seinem Tisch, geniessen Sie den Reichtum seiner Güte und Barmherzigkeit und loben Sie ihn für seine Gabe und Güte.

Lieber Leser, lassen Sie Ihren Mund mit singenden Lippen Gott preisen, der Sie wie mit dem üpigsten und reichhaltigsten Essen ernährt und satt macht!

by Tammy Tkach