Andriamanitra mpanefy tanimanga

193 andriamanitra ny mpanefyErinnern Sie sich, als Gott die Aufmerksamkeit Jeremias auf die Scheibe des Töpfers richtete (Jer. 18,2-6)? Gott benutzte das Bild vom Töpfer und dem Ton, um uns eine eindringliche Lektion beizubringen. Ähnliche Botschaften, die das Bild vom Töpfer und dem Ton gebrauchen, finden wir in Jesaja 45,9 und 64,7 sowie in Römer 9,20-21.

Iray amin'ireo kapoaka ankafiziko, izay matetika no misotro dite ao amin'ny birao, no mitondra ny sarin'ny fianakaviako. Rehefa mijery azy aho dia mampahatsiahy ahy ny tantaran'ny fizahan-tenan'ny fitenenana izy. Ny tantara dia lazain'ny teacup amin'ilay olona voalohany ary manazava ny nahatonga azy namorona azy.

Ich war nicht immer eine schöne Teetasse. Ursprünglich war ich lediglich ein formloser Klumpen von durchnässtem Ton. Aber jemand legte mich auf eine Scheibe und fing an, die Scheibe so schnell zu drehen, dass mir schwindlig wurde. Während ich mich im Kreis drehte, quetschte, drückte und zerriss er mich. Ich schrie aus: «Stop!». Aber ich erhielt die Antwort: «Noch nicht!».

Schliesslich hielt er die Scheibe an und steckte mich in den Ofen. Es wurde heisser und heisser, bis ich schrie: «Stop!». Wiederum erhielt ich die Antwort «Noch nicht!» Schliesslich nahm er mich aus dem Ofen und fing an, Farbe auf mich aufzutragen. Der Rauch machte mich krank, und wiederum schrie ich: «Stop!». Und einmal mehr war die Antwort: «Noch nicht!».

Avy eo dia nentiny avy tao amin'ny lafaoro aho ary rehefa avy nihamangatsiaka aho, dia napetrany teo ambony latabatra teo alohan'ny fitaratra. Gaga aho! Ny mpanefy vilany dia nanao zavatra tsara noho ny tanimanga tsy misy dikany. Tanimanga avokoa isika rehetra, sa tsy izany? Amin'ny alàlan'ny fametrahantsika ny kodiaran'ny mpanefy tanin'ity tany ity, ny mpanefy tanintsika tompontsika dia mahatonga antsika ho vaovao vaovao izay tokony ho araka ny sitrapony!

Als er von den Härten dieses Lebens sprach, die uns so oft zu begegnen scheinen, schrieb Paulus: «Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äusserer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Massen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig» (2 Korintiana 4,16: 17).

Unsere Hoffnung liegt in etwas, das ausserhalb und jenseits dieser gegenwärtigen Welt ist. Wir vertrauen dem Wort Gottes, wir erachten unsere gegenwärtigen Trübsale als leicht und zeitlich im Vergleich zu dem, was Gott für uns bereithält. Aber diese Prüfungen sind Teil des christlichen Lebensweges. In Römer 8,17-18 lesen wir: «Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden. Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.»

Auf vielerlei Weise haben wir Anteil an den Leiden Christi. Einige erleiden natürlich für ihren Glauben den Märtyrertod. Jedoch haben die meisten von uns in anderer Weise Anteil an den Leiden Christi. Freunde mögen uns verraten. Menschen verstehen uns oft falsch, sie schätzen uns nicht, sie lieben uns nicht oder missbrauchen uns sogar. Dennoch, da wir Christus nachfolgen, vergeben wir wie er uns vergeben hat. Er opferte sich selbst als wir noch seine Feinde waren (Rom. 5,10). Das ist der Grund, warum er uns aufruft, uns besonders anzustrengen, um Menschen zu dienen, die uns misshandeln, uns nicht wertschätzen, uns nicht verstehen oder uns nicht mögen.

Nur «auf Grund von Gottes Barmherzigkeit» werden wir aufgerufen, «lebendige Opfer» zu sein (Rom. 12,1). Gott ist in uns durch den Heiligen Geist aktiv am Wirken, um uns in das Bild Christi umzuwandeln (2. Korinther 3,18), etwas unermesslich besseres als ein Klumpen von durchnässtem Ton!

Andriamanitra dia mavitrika ao amintsika tsirairay avy, amin'ireo fisehoan-javatra sy olana rehetra izay tonga amin'ny fiainantsika. Saingy mihoatra ny zava-tsarotra sy ny fitsapana atrehantsika, na eo amin'ny fahasalamana na ara-bola na famoizana ny olon-tiana iray, dia momba antsika Andriamanitra. Izy io dia mameno antsika, manova antsika, mamolavola ary mamolavola antsika. Tsy hiala na hanadino antsika mihitsy Andriamanitra. Miaraka amintsika amin'ny tolona rehetra Izy.

nataon'i Joseph Tkach


PDFAndriamanitra mpanefy tanimanga