Mihatra amin'ny Kristianina ihany koa ny lalàn'i Mosesy?

385 ny lalàn'i Mosesy koa dia mihatra amin'ny kristianaWährend Tammy und ich in der Lobby eines Flughafens darauf warteten, in Kürze unseren Heimflug anzutreten, bemerkte ich einen jungen Mann, der zwei Sitze weiter sass und wiederholt zu mir herüberschaute. Nach ein paar Minuten fragte er mich: «Entschuldigen Sie bitte, sind Sie Herr Joseph Tkach?» Es freute ihn, mit mir ins Gespräch zu kommen, und er erzählte mir, dass er vor kurzem von einer Sabbatarier-Gemeinde ausgeschlossen worden sei. In unserem Gespräch ging es schon bald um das Gesetz Gottes – er fand meine Aussage sehr interessant, dass die Christen verstehen würden, dass Gott den Israeliten das Gesetz gab, obwohl sie es nicht perfekt halten konnten. Wir sprachen darüber, dass Israel wahrhaftig eine «bewegte» Vergangenheit hatte, in der sich das Volk oft von Gottes Gesetz entfernte. Es war uns klar, dass dies für Gott keine Überraschung darstellte, denn er weiss, wie Dinge sich entwickeln.

Ich sprach ihn darauf an, dass das Gesetz, das Israel durch Mose gegeben wurde, 613 Gebote umfasst. Er stimmte mir zu, dass es hierzu viele Argumente gibt, inwieweit diese Gebote für Christen bindend seien. Manche argumentieren, dass alle Gebote gehalten werden müssten, da sie alle «von Gott» kommen. Wenn dies zuträfe, müssten Christen Tiere opfern und Gebetsriemen tragen. Er bestätigte, dass es vielerlei Meinungen darüber gibt, welche der 613 Gebote heute eine geistliche Anwendung haben und welche nicht. Wir waren uns auch darin einig, dass die verschiedenen sabbatarischen Gruppen über diese Frage gespalten sind – einige praktizieren die Beschneidung; einige halten die Sabbate in der Landwirtschaft und die Jahresfeste; einige nehmen den ersten Zehnten, aber keinen zweiten und dritten; einige jedoch alle drei; einige halten den Sabbat, nicht jedoch die jährlichen Feste; einige beachten die Neumonde und heiligen Namen – jede Gruppe glaubt, dass ihr «Paket» an Doktrinen biblisch korrekt sei, das der anderen jedoch nicht. Er bemerkte, dass er seit einiger Zeit mit diesem Problem kämpfe und die bisherige Art und Weise, den Sabbat zu halten, aufgegeben habe; er mache sich jedoch Gedanken, dass er ihn nicht korrekt halte.

Überraschenderweise stimmte er zu, dass viele Sabbatarier sich im Irrtum befinden, weil sie nicht erkennen, dass das Kommen Gottes im Fleisch (in der Person Jesu) das aufrichtete, was die Schrift als den «Neuen Bund» (Hebräer 8,6) bezeichnet und somit das Gesetz, das Israel gegeben wurde, als veraltet darstellt (Heb. 8,13). Diejenigen, die diese Grundwahrheit nicht akzeptieren und danach trachten, nach den Regeln des mosaischen Gesetzes (welches 430 Jahre nach Gottes Bund mit Abraham hinzugefügt wurde; siehe Gal. 3,17) zu leben, praktizieren nicht den historischen christlichen Glauben. Ich glaube, dass es in unserer Diskussion zu einem Durchbruch kam, als ihm klar wurde, dass die Ansicht (die viele Sabbatarier vertreten) nicht aufrechterhalten werden kann, dass wir uns jetzt «zwischen dem Alten und dem Neuen Bund» befinden (der Neue Bund käme erst mit Jesu Wiederkunft). Er stimmte mir zu, dass Jesus das wahre Opfer für unsere Sünden sei (Hebr. 10,1-3) und obwohl im Neuen Testament die Abschaffung von Dank- und Sühneopfer nicht besonders erwähnt wird, Jesus diese auch erfüllt habe. Wie Jesus erklärt hatte, die Schriften weisen deutlich auf ihn hin und er erfüllt das Gesetz.

Nilaza tamiko ilay tovolahy fa mbola manana fanontaniana momba ny fitandremana ny Sabata izy. Nohazavaiko taminy fa ny fomba fijerin'ny Sabbatarian dia tsy ampy fahatakarana, izany hoe niova ny fampiharana ny lalàna rehefa tonga i Jesosy voalohany. Na dia mbola mitombina aza izany ankehitriny, dia misy fampiharana ara-panahy ankehitriny ny lalàn'Andriamanitra - mieritreritra tanteraka fa nanatanteraka ny lalàna nomena i Isiraely i Kristy; izay mifototra amin'ny fifandraisantsika amin'Andriamanitra amin'i Kristy sy ny Fanahy Masina ary tonga ao anaty ao anaty - ny fontsika sy ny saintsika. Amin'ny alàlan'ny Fanahy Masina dia miaina ny fankatoavana an'Andriamanitra amin'ny maha-tenan'ny tenan'i Kristy antsika. Ohatra: raha voafora amin'ny fanahin'i Kristy ny fontsika, tsy maninona na voafora ara-batana isika.

Christi Erfüllung des Gesetzes hat zur Folge, dass unser Gehorsam gegenüber Gott aufgrund seines tieferen und intensiveren Werkes durch Christus und des Kommens des Heiligen Geistes hervorgebracht wird. Als Christen kommt unser Gehorsam aus dem, was immer hinter dem Gesetz stand, nämlich das Herz, der Geist und die grosse Absicht Gottes. Wir erkennen dies an Jesu neuem Gebot: «Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe» (Jaona 13,34). Jesus gab dieses Gebot und lebte nach diesem Gebot in dem Wissen, dass Gott in und durch seinen Dienst auf Erden und durch die Kraft des Heiligen Geistes, sein Gesetz in unsere Herzen schreiben würde, und so die Prophezeiungen Joels, Jeremias und Hesekiels erfüllte.

Durch das Einsetzen des Neuen Bundes, der die Aufgabe des Alten Bundes erfüllte und beendete, veränderte Jesus unsere Beziehung zum Gesetz und erneuerte die Form unseres Gehorsams, den wir als sein Volk angenommen haben. Das zugrundeliegende Gesetz der Liebe besteht schon immer, aber Jesus verkörperte und erfüllte es. Der Alte Bund mit Israel und das damit verbundene Gesetz (einschliesslich Opfer, Quasten und Erlassjahre) erforderte eigens für die Nation Israel besondere Formen der Umsetzung des zugrundeliegenden Gesetzes der Liebe. Diese Besonderheiten sind in vielen Fällen jetzt überholt. Der Geist des Gesetzes bleibt bestehen, aber die Vorschriften des geschriebenen Gesetzes, die eine besondere Form des Gehorsams vorschrieben, müssen nicht länger befolgt werden.

Tsy nahavita ny tenany ny lalàna; tsy afaka manova ny fo izany; tsy afaka misakana ny tsy fahombiazany izany; tsy afaka miaro amin'ny fakam-panahy; tsy afaka namaritra ny endrika fankatoavana mety ho an'ny fianakaviana tsirairay eto ambonin'ny tany. Hatramin'ny nifaranan'ny asan'i Jesosy teto an-tany sy ny asa nanirian'ny Fanahy Masina dia nisy fomba hafa ahafahantsika maneho ny fitiavantsika an'Andriamanitra sy ny fitiavantsika ny mpiara-belona. Ireo izay nahazo ny Fanahy Masina dia afaka mahazo tsara kokoa ny Tenin'Andriamanitra ary hahatakatra ny tanjon'Andriamanitra amin'ny fankatoavana azy ireo, satria ny fankatoavana dia noforonina sy nambara tao amin'i Kristy ary nampita taminy tamin'ny alàlan'ny apôstôliny tamin'ny fanomezana azy ho ao anaty boky, fa miantso ny Testamenta Vaovao isika dia voatahiry. Jesosy, Mpisoronabe lehibe antsika dia mampiseho amintsika ny fon'ny Ray ary mandefa antsika ny Fanahy Masina. Amin'ny alàlan'ny Fanahy Masina dia afaka mamaly ny Tenin'Andriamanitra avy amin'ny halalin'ny fontsika isika amin'ny alàlan'ny fijoroana ho vavolombelona amin'ny alàlan'ny Tenin'Andriamanitra sy ny zavatra nataony fa tiany ny manaparitaka ireo fitahiany amin'ny fianakaviana rehetra eto ambonin'ny tany. Mihoatra noho izay rehetra azon'ny lalàna atao, satria mihoatra ny fikasan'Andriamanitra ny tokony hataon'ny lalàna.

Nanaiky ireo fanambarana ireo tovolahy ary avy eo nanontany ny fomba fiantraikan'io fahatakarana io amin'ny Sabata. Nohazavaiko fa ny Sabata dia nanompo ny Isiraelita ho an'ny tanjona maro: mampahatsiahy azy ireo ny famoronana; Nampahatsiahy azy ny nialasanany tany Ejipta; mampahatsiahy azy ireo ny fifandraisan'izy ireo manokana amin'Andriamanitra sy nanomezany fotoana fialan-tsasatra ho an'ny biby sy ny mpanompo ary ny fianakaviana. Raha jerena ny fomba fitondran-tena dia nampahatsiahy ny zanak’Israely ny hampitsahatra azy ireo ny asa ratsiny. Ny fitenenana kristiana dia nanondro ny filàna fitsaharana ara-panahy sy fahatanterahany amin'ny alàlan'ny fiavian'ny Mesia - amin'ny fametrahana ny fahatokisanany ny famonjena azy tsara kokoa noho ny asany. Ny Sabata koa dia tandindona ny fahatanterahan'ny famoronana amin'ny faran'ny taona.

Ich teilte ihm mit, dass die meisten Sabbatarier anscheinend nicht erkennen können, dass die Satzungen, die dem Volk Israel durch Mose gegeben wurden, vorübergehend galten – also nur für einen bestimmten Zeitraum und Platz in der Geschichte der Nation Israels. Ich wies darauf hin, dass es nicht schwierig sei zu erkennen, dass es nicht für alle Zeiten und an jedem Ort Sinn macht, «den Bart ungeschoren zu lassen» oder sich «Quasten an die vier Zipfel eines Gewandes zu machen». Als Gottes Absichten für Israel als Nation in Jesus erfüllt waren, wandte er sich durch sein Wort und den Heiligen Geist an alle Menschen. Das führte dazu, dass die Form des Gehorsams gegenüber Gott der neuen Situation gerecht werden musste.

In Bezug auf den Siebenten-Tages-Sabbat ist das authentische Christentum nicht dazu übergegangen, den siebten Tag der Woche als eine astrologische Einheit zu übernehmen, so als hätte Gott einen Tag der Woche über die anderen gestellt. Statt nur einen Tag auszusondern, an dem seine Heiligkeit zu bekennen sei, wohnt Gott jetzt durch den Heiligen Geist in uns und heiligt dadurch unsere gesamte Zeit. Obwohl wir uns an jedem beliebigen Tag der Woche versammeln könnten, um Gottes Gegenwart zu feiern, versammeln sich die meisten christlichen Gemeinden zum Gottesdienst am Sonntag, dem von den meisten anerkannten Tag, an dem Jesus von den Toten auferstand und somit die Verheissungen des Alten Bundes erfüllte. Jesus hat das Sabbat-Gesetz (und alle Aspekte der Thora) weit über die zeitlichen Beschränkungen hinaus erweitert, was das in Worte gefasste Gesetz nicht leisten konnte. Er erhöhte sogar das Gebot «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst» durch «Liebt euch untereinander, wie ich euch geliebt habe». Das ist eine unglaubliche Liebesgüte, die nicht in 613 Gebote (auch nicht in 6000!) gefasst werden kann. Gottes treue Erfüllung des Gesetzes macht Jesus zu unserem Mittelpunkt, nicht einen schriftlichen Kodex. Wir stellen nicht einen Tag der Woche in den Mittelpunkt; er ist unser Mittelpunkt. Wir leben jeden Tag in ihm, weil er unsere Ruhe ist.

Talohan'ny nandehanantsika ny milina tsirairay dia nanaiky fa ny fampiharana ara-panahy ny lalàna sabata dia momba ny fiainana fiainana finoana an'i Kristy - fiainana izay avy amin'ny fahasoavan'Andriamanitra sy amin'ny asa vaovao sy lalina kokoa amin'ny Ny Fanahy Masina ao anatintsika, ovaina avy anaty.

Misaotra mandrakariva ny fahasoavan'Andriamanitra izay manadio antsika hatrany an-tampon-tongotra ka hatrany amin'ny tongotra.

Joseph Tkach

filoha

MPANOMPOANA AN-TRANONY


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