Jereo ny fitoriana filazantsara amin'ny alàlan'ny solomasin'i Jesosy

Filazantsara lehibe

Während einer Heimfahrt suchte ich im Radio nach etwas, das mich interessieren könnte. Ich landete bei einem christlichen Sender, wo der Prediger gerade Folgendes verkündigte: «Das Evangelium ist nur dann eine gute Nachricht, wenn es nicht zu spät ist!» Es ging ihm darum, dass Christen ihre Nachbarn, Freunde und Familien evangelisieren sollen, sofern diese Jesus als Herrn und Erlöser noch nicht angenommen haben. Die zugrundeliegende Botschaft war offensichtlich: «Ihr müsst das Evangelium verkündigen, bevor es zu spät ist!» Obwohl diese Auffassung von vielen (wenn auch nicht allen) evangelikalen Protestanten geteilt wird, gibt es auch andere Auffassungen, die von orthodoxen Christen sowohl heutzutage als auch in der Vergangenheit vertreten wurden. Ich werde hier einige Auffassungen kurz darlegen, die den Schluss zulassen, dass wir nicht genau wissen müssen, wie und wann Gott Menschen zur Erlösung führt, damit sie heute aktiv am bestehenden Evangelisations-Werk des Heiligen Geistes teilhaben.

Restriktivismus

Der Prediger, den ich im Radio hörte, vertritt eine Ansicht über das Evangelium (und die Erlösung), die auch als Restriktivismus bezeichnet wird. Diese Auffassung behauptet, dass es für eine Person, die Jesus Christus nicht ausdrücklich und bewusst als Herrn und Erlöser vor ihrem Tode akzeptiert hat, keine Gelegenheit mehr gibt, errettet zu werden; Gottes Gnade gelte dann nicht mehr. Der Restriktivismus lehrt somit, dass der Tod irgendwie stärker sei als Gott – wie «kosmische Handschellen», die Gott daran hindern würden, Menschen zu retten (selbst wenn es nicht deren Schuld ist), die sich zu Lebzeiten nicht ausdrücklich zu Jesus als ihren Herrn und Erlöser bekannt haben. Nach der Lehre des Restriktivismus besiegelt die zu Lebzeiten fehlende Ausübung des bewussten Glaubens an Jesus als Herrn und Erlöser das Schicksal 1. derer, die sterben, ohne das Evangelium gehört zu haben, 2. derer, die sterben, aber ein falsches Evangelium angenommen haben und 3. derer, die sterben, aber ein Leben mit einer geistigen Behinderung geführt haben, wodurch sie nicht in der Lage waren, das Evangelium zu verstehen. Durch das Aufstellen derart harter Bedingungen für Menschen, die in die Erlösung eintreten und solchen, denen es verwehrt ist, wirft der Restriktivismus verblüffende und herausfordernde Fragen auf.

inclusivism

Eine weitere Auffassung über die Evangelisation, die von vielen Christen vertreten wird, ist als Inklusivismus bekannt. Diese Auffassung, die die Bibel als autoritativ ansieht, versteht die Erlösung als etwas, dass nur durch Jesus Christus erlangt werden kann. Innerhalb dieser Lehrmeinung gibt es viele Ansichten über das Schicksal derjenigen, die vor ihrem Tod kein ausdrückliches Bekenntnis ihres Glaubens an Jesus abgelegt haben. Diese Vielfalt der Ansichten findet sich überall im Verlauf der Kirchengeschichte. Justin der Märtyrer (2. Jh) und C.S. Lewis (20. Jh) lehrten beide, dass Gott die Menschen allein aufgrund des Werkes Christi errettet. Eine Person kann errettet sein, selbst wenn sie nichts von Christus weiss, sofern sie einen «impliziten Glauben» hat, der durch Gottes Gnade in ihrem Leben mit Hilfe des Heiligen Geistes gewirkt wurde. Beide lehrten, dass der «implizite» Glaube «explizit» wird, wenn Gott die Umstände so lenkt, dass sie der Person erlauben zu verstehen, wer Christus ist und wie Gott durch Gnade, ihre Errettung durch Christus ermöglicht hat.

Filazantsara taorian'ny postmortem

Eine weitere Auffassung (innerhalb des Inklusivismus) bezieht sich auf die Glaubensrichtung, die man als postmortale Evangelisation bezeichnet. Diese Auffassung behauptet, die Nichtevangelisierten können auch nach dem Tode von Gott erlöst werden. Diese Ansicht wurde am Ende des zweiten Jahrhunderts durch Clemens von Alexandria vertreten und in der Neuzeit von dem Theologen Gabriel Fackre (geb. 1926) populär gemacht. Der Theologe Donald Bloesch (1928-2010) lehrte ebenfalls, dass diejenigen, die in diesem Leben keine Gelgenheit hatten, Christus zu erkennen, jedoch auf Gott vertrauen, von Gott dazu die Gelegenheit erhalten, wenn sie nach dem Tode vor Christus stehen.

universalism

Einige Christen vertreten die Auffassung, die unter dem Begriff Universalismus bekannt ist. Diese Ansicht lehrt, dass (auf irgendeine Weise) jeder notwendigerweise errettet werden wird, unabhängig davon, ob er gut oder schlecht war, bereut oder nicht bereut hat und an Jesus als Retter geglaubt hat oder nicht. Diese deterministische Richtung besagt, dass am Ende alle Seelen (ob menschlicher, engelhafter oder dämonischer Natur) aufgrund der Gnade Gottes errettet werden und dass die Antwort des Einzelnen gegenüber Gott keine Rolle spielt. Diese Auffassung ist anscheinend unter dem christlichen Leiter Origenes im zweiten Jahrhundert entwickelt worden und hat seitdem verschiedene Ableitungen hervorgebracht, die von ihren Anhängern vertreten werden. Einige (wenn auch nicht alle) Lehrmeinungen des Universalismus erkennen Jesus als Erlöser nicht an und betrachten die Reaktion des Menschen gegenüber Gottes freigiebigem Geschenk als irrelevant. Die Vorstellung, dass jemand die Gnade ablehnen kann und den Erlöser zurückweist und doch die Erlösung erlangt, ist für die meisten Christen völlig widersinnig. Wir (GCI/WKG) betrachten die Ansichten des Universalismus als unbiblisch.

Inona no inoan'ny GCI / WKG?

Wie bei allen doktrinären Themen, mit denen wir uns befassen, sind wir zu allererst der Wahrheit verpflichtet, die in der Heiligen Schrift offenbart wurde. Darin finden wir die Aussage, dass Gott die gesamte Menschheit in Christus mit sich versöhnt hat (2 Korintiana 5,19). Jesus lebte als Mensch mit uns, starb für uns, ist auferstanden und zum Himmel aufgefahren. Das Werk der Versöhnung vollendete Jesus, als er unmittelbar vor seinem Tode am Kreuz sprach: «Es ist vollbracht!» Aufgrund der biblischen Offenbarung wissen wir, dass was immer mit den Menschen am Ende geschieht, es nicht an Gottes Motivation, Sinn und Absicht fehlen wird. Unser dreieiniger Gott hat wirklich alles getan, um jede Person vor dem schrecklichen und entsetzlichen Zustand, der als «Hölle» bezeichnet wird, zu erretten. Der Vater gab seinen eingeborenen Sohn stellvertretend für uns hin, der seitdem als Hohepriester für uns eintritt. Der Heilige Geist arbeitet jetzt, um alle Menschen zu ziehen, damit sie Anteil an den Segnungen, die in Christus für sie bereitgehalten werden, erhalten mögen. Das ist, was wir wissen und glauben. Aber es gibt vieles, was wir nicht wissen und wir müssen vorsichtig sein, nicht Schlussfolgerungen (logische Implikationen) zu ziehen, über Dinge, die über das hinausgehen, was uns an sicherem Wissen gegeben ist.

Beispielsweise dürfen wir Gottes Gnade nicht überbeanspruchen, indem wir dogmatisch die universalistische Ansicht verbreiten, dass Gott bei der Errettung aller Menschen, die Wahlfreiheit derjenigen verletzen wird, die willentlich und entschlossen seine Liebe zurückweisen, wodurch sie sich von ihm abwenden und seinen Geist ausschlagen. Man mag es kaum glauben, dass sich jemand so entscheidet, doch wenn wir die Schrift aufrichtig lesen (mit ihren zahlreichen Warnungen, sich dem Wort und dem Heiligen Geist nicht zu widersetzen), müssen wir anerkennen, dass es möglich ist, dass einige schliesslich doch Gott und seine Liebe ablehnen. Dabei ist es wichtig, sich vor Augen zu führen, dass eine solche Ablehnung aufgrund ihrer eigenen Entscheidung getroffen wird – und nicht einfach deren Schicksal ist. C.S. Lewis hat es in scharfsinniger Weise so ausgedrückt: «Die Tore der Hölle sind von innen verschlossen». Mit anderen Worten, die Hölle ist da, wo man der Liebe und Gnade Gottes ewig widerstehen muss. Obwohl wir nicht sicher sagen können, dass alle Menschen schliesslich Gottes Gnade annehmen werden, so können wir doch hoffen, dass es der Fall sein wird. Diese Hoffnung ist eins mit Gottes Wunsch, dass niemand verloren gehe, sondern dass alle zur Reue kommen. Gewiss können und sollten wir nicht weniger erhoffen und sollten mit dem Heiligen Geist dazu beitragen, dass durch ihn Menschen zur Reue geführt werden.

Ny fitiavan'Andriamanitra sy ny fahatezeran'Andriamanitra dia tsy miolikolika: amin'ny teny hafa, manohitra ny zavatra rehetra manohitra ny tanjony tsara sy be fitiavana Andriamanitra. Tsy Andriamanitra be fitiavana Andriamanitra, raha tsy manao toy izany izy. Halan'Andriamanitra ny ota satria manohitra ny fitiavany sy ny antony tsara an'ny olombelona izy. Ny hatezerany koa dia endrika fitiavana - manohitra ny fanoherantsika Andriamanitra. Ao amin'ny fahasoavany, natosiky ny fitiavana, Andriamanitra dia tsy mamela antsika fotsiny, fa mifehy sy manova antsika koa. Tsy tokony heverintsika fa voafetra ny fahasoavan'Andriamanitra. Eny, mety misy ny hisafidianan'ny sasany ny hanohitra ny fahasoavana feno fitiavana sy famelan-keloka avy amin'Andriamanitra, saingy tsy hitranga izany satria nanova ny sain'izy ireo - nohazavaina ao amin'i Jesosy Kristy ny tanjony.

Jereo amin'ny fitaratra nataon'i Jesosy

Weil die Erlösung, die persönlich und relational bedingt ist, Gott und Personen in Beziehung zueinander betrifft, dürfen wir bei Überlegungen über Gottes Gericht nicht davon ausgehen oder uns Grenzen auferlegen, was Gottes Wunsch nach Beziehungen anbelangt. Der Zweck des Gerichtes ist immer die Errettung – es geht um Beziehungen. Durch das Gericht trennt Gott, was entfernt (verdammt) werden muss, damit eine Person die Beziehung (Einheit und Gemeinschaft) mit ihm erfahren kann. Daher glauben wir, dass Gott Gericht hält, damit die Sünde und das Böse verdammt, aber der Sünder errettet und versöhnt ist. Er trennt uns von der Sünde, damit sie «so fern» sei, «wie der Morgen vom Abend ist». Wie den Sündenbock zur Zeit des alten Israels, sendet Gott unsere Sünde hinaus in die Wildnis, damit wir ein neues Leben in Christus haben mögen.

Ny didim-pitsaran'Andriamanitra dia manamasina, mandoro ary manadio ao amin'i Kristy mba hamonjy ilay olona notsaraina. Ny fitsaran'Andriamanitra dia fomba fandrafiana sy fandinihana - fisarahana zavatra izay mety na diso, izay manohitra na ho antsika, izay mitondra fiainana na tsia. Mba hahafantarantsika ny toetry ny famonjena sy ny fitsarana dia mila mamaky ny soratra masina isika, tsy amin'ny alàlan'ny fitaratra niainantsika manokana, fa amin'ny alàlan'ny fitaratra an'ny olona sy ny asan'i Jesosy, ilay Mpanavotra sy mpitsara antsika. Saintsaino izao, diniho ireto fanontaniana manaraka ireto sy ny valin-teniny mazava:

  • Voafetra ao amin'ny fahasoavany ve Andriamanitra? NO!
  • Voafetra amin'ny fotoana sy toerana ve Andriamanitra? NO!
  • Andriamanitra irery ihany no afaka miasa ao anatin'ny rafitry ny lalànan'ny natiora toa antsika olombelona? NO!
  • Moa ve voafetra Andriamanitra noho ny tsy fahalalantsika? NO!
  • Tompon'ny fotoana ve izy? YES!
  • Azony atao ve ny mametraka fotoana maro isan-karazany amin'ny fotoana iainany araka izay ilainy mba ahafahantsika misokatra amin'ny fahasoavana amin'ny alàlan'ny Fanahy Masina? Tokoa!

Im Wissen, dass wir begrenzt sind, Gott jedoch nicht, dürfen wir unsere Begrenzungen nicht auf den Vater projizieren, der unsere Herzen genau und vollständig kennt. Wir können auf seine Treue bauen, selbst wenn wir keine endgültige Theorie darüber haben, wie sich seine Treue und seine Gnade im Einzelnen im Leben jeder Person darstellt, sowohl in diesem, als auch im nächsten Leben. Was wir sicher wissen, ist: Amos Ende wird niemand sagen: «Gott, wenn du nur ein bisschen gnädiger gewesen wärst ...hättest du die Person X noch retten können». Wir werden alle feststellen, dass Gottes Gnade mehr als ausreichend vorhanden ist.

Die gute Nachricht besteht darin, dass das freie Geschenk der Erlösung der gesamten Menschheit vollständig davon abhängt, dass Jesus uns annimmt – nicht davon, dass wir ihn annehmen. Weil «alle, die den Namen des Herrn anrufen, gerettet werden» gibt es keinen Grund für uns, sein Geschenk des ewigen Lebens nicht zu erhalten und nach seinem Wort und im Geist zu leben, den uns der Vater sendet, so dass wir heute vollen Anteil am Leben Christi haben mögen. Daher gibt es für Christen allen Grund, das gute Werk der Evangelisation zu unterstützen – uns aktiv am Werk des Heiligen Geistes zu beteiligen, das darin besteht, Menschen zur Reue und zum Glauben zu führen. Wie wunderbar zu wissen, dass Jesus uns sowohl annimmt als auch qualifiziert.

nataon'i Joseph Tkach


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